Veranstaltungsinformationen
Datum & Uhrzeit
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Dieses Denkmal kann am 13. September besichtigt werden:
Werksmuseum Alstom Transport Salzgitter
Ort: Linke-Hofmann-Busch-Str. 1, bei Watenstedt
Das Werksmuseum ist in diesem Jahr 60 Jahre alt.
Es ist das einzige Werksmuseum eines Schienenfahrzeugherstellers das auch Originalfahrzeuge aus der Geschichte der Firma Linke-Hofmann-Busch und Alstom in Deutschland präsentiert.
Die gezeigten Exponate stammen zum größten Teil aus der Zeit vor 1950.
Hier sollen einige Exponate auf Grund ihrer besonderen technischen und historischen Bedeutung besonders hervorgehoben werden:
1. Dampfhammer von 1835. Es handelt sich um den ältesten erhaltenen Dampfhammer in Deutschland.
2. Güterwagen von 1869, wobei alle Metallteile noch original sind.
3. Salonwagen der deutschen Kaiserin von 1911, bei diesem Wagen sind noch viele Teile der Innenausstattung mit ihren Intarsien original
4. Modell eines Batterie-Triebwagens der preußischen Eisenbahn aus dem Jahr 1912.
5. Dampflokomotive ein er Werksbahn von 1922.
6. Straßenbahn-Triebwagen aus Berlin von 1928.
7. Schnelltriebwagenzug SVT Bauart "Köln" (Der fliegende Kölner) der Deutschen Reichsbahn von 1938.
Das Werksmuseum wird von ehemaligen Mitarbeitern und Freunden der Eisenbahn betreut und in Schuss gehalten, um es auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Öffnungszeit: Samstag, 13.09.2025, 9 - 16 Uhr.
Diese Denkmäler können am 14. September besichtigt werden:
Wasserturm Lobmachtersen
Ort: Am Spring 7, in Lobmachtersen
Der historische Wasserturm ist für Besucherinnen und Besucher in der Zeit 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr geöffnet.
Burgruine Lichtenberg
Ort: Burgbergstraße 147 im Salzgitter-Höhenzug in der Nähe von Lichtenberg
Die Burgruine in Lichtenberg ist eine hoch- bis spätmittelalterliche Burganlage, die im ausgehenden 12. Jh. erbaut wurde. Sie war eine starke Grenzbefestigung Heinrichs des Löwen und der Welfen zur Kontrolle der alten Straße am Nordrand des Salzgitter Höhenzugs. Die im Laufe der Zeit verfallene Anlage wurde im 19. Jh. zum romantischen Ausflugsziel. Zusammen mit archäologischen Ausgrabungen wurden einige Teile der Burg nach Befund wiederhergestellt und zugänglich gemacht.
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Öffnungszeiten und Begleitprogramm
11 bis 16 Uhr
Begleitprogramm
Führungen jeweils zur vollen Stunde
Fördergerüst der Schachtanlage Konrad 1
Ort: Bleckenstedter Str. 50, bei Salzgitter-Bleckenstedt
Gemeinsam mit der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Salzgitter, bietet die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Führungen rund um den denkmalgeschützte Fördergerüst Konrad 1. Besichtigt werden können die Schachthalle und das rund 60 Meter hohe Fördergerüst. Die Besucherinnen und Besucher erfahren bei em Rundgang, was das Besondere an diesem Industriedenkmal ist und wie die Instandsetzung aus Perspektive der Denkmalschutzbehörde und der BGE zu organisieren ist.
Über dieses Denkmal
Das Fördergerüst der Schachtanlage Konrad 1 ist ein Wahrzeichen von Salzgitter. Mit seiner Errichtung wurde 1960 begonnen, es diente bis 1976 der Erzförderung.
Es ist das nördlichste vollständig genietete Doppelbockfördergerüst in Deutschland und steht damit – gemeinsam als Ensemble mit der Schachthalle unter Denkmalschutz. Das Fördergerüst ist Teil des in der Errichtung befindlichen Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle Konrad.
Zeiten
Sonntag, 14.09.2025 10:00 Uhr
Sonntag, 14.09.2025 11:15 Uhr
Sonntag, 14.09.2025 12:30 Uhr
Dauer
60 Minuten
Anmeldung erforderlich
Anmeldung bis: 31.08.2025
E-Mail: info-konradbgede
Telefon: 05341 / 4016050
Schlosskirche Salder St. Maria Magdalena
Ort: Schloßkirche 4, Salzgitter-Salder
Die Ortsheimatpflegerin Renate Vanis bietet Führungen (zwischen 11 und 13 Uhr) durch die barocke Schlosskirche an.
Die barocke Schlosskirche wurde zwischen 1713 und 1717 als protestantischer Zentralbau errichtet. Die Planungen stammen vom Braunschweiger Festungsbaudirektor Völcker. Ziel war der Bau einer protestantischen Kirche, nach den neuesten Gestaltungsvorgaben, die nicht durch einen katholischen Gottesdienst genutzt werden kann. Somit entstand eine ganz besondere und außergewöhnliche Kirche.
Zeiten:
11 Uhr bis 13 Uhr
Dauer und Häufigkeit der Führung nach Bedarf
Stiftskirche Steterburg in Thiede
Ort: Straße Stift 2 in Thiede (Steterburg)
Vor Ort informiert Gästeführerin Elisabeth Lauer über die Geschichte der Stiftskirche.
Ein im Jahre 1001 gegründetes Damenstift trat an die Stelle der unmittelbar daneben liegenden frühmittelalterlichen Steterburg. Die ältesten noch erhaltenen Gebäudeteile stammen aus dem 11. Jahrhundert.
Zu den bedeutendsten Sakralbauten Salzgitters gehört die Kirche des Stifts. Die Geschichte dieses Gotteshauses und die seiner beiden Vorgängerbauten reicht in die Zeit der Gründung des Damenstifts zurück.
Als Stiftskirche diente zunächst die St.-Nikolaus-Burgkapelle, bis 1070 die erste Kirche fertiggestellt war und vom Merseburger Bischof Werner geweiht werden konnte. Bereits um das Jahr 1160 musste sie wegen Baufälligkeit abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Der Bau der neuen romanischen Kirche erfolgte von 1165 an unter Probst Gerhard II. In der Nacht vom 21. auf den 22. Januar 1328 zerstörte ein Feuer einen Großteil der Kirche, lediglich Chor, nördliches Querhaus und Seitenschiff blieben verschont.
Nach der Wiederherstellung wurde das Kirchengebäude vor allem durch kriegerische Auseinandersetzungen in Mitleidenschaft gezogen, aber erst im Dreißigjährigen Krieg wurde es derart zerstört, dass ein Neubau unumgänglich wurde.
In den Jahren 1751 bis 1758 ließ Herzog Karl I (1735 bis 1780) von dem Architekten und Obristen Anton Ulrich von Blum und nach dessen Tode von Friedrich Grützmann die heutige Barockkirche erbauen.
Zeiten:
Die Stiftskirche in Steterburg (in Thiede) ist am Sonntag, 14. September, von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Marienkirche in Engerode
Ort: An der Marienkirche 5, Engerode
Der Küster Hendrik Sukopp bietet um 14:30 und um 15:30 Uhr eine Führung durch die mittelalterliche Kirche an. Um 17:00 Uhr gibt es einen Gottesdienst – Besucher sind herzlich willkommen.
Die Marienkirche wurde erstmals 1236 urkundlich erwähnt. Vermutlich war die Kirche Teil einer geplanten Klosteranlage oder eines adeligen Sitzes. Eine Marienstatue in der Kirche soll Wunder vollbracht haben, somit wurde die Kirche zu einer Pilgerstätte. Leider ist diese Statue heute verschwunden. Dafür sind aber in der Kirche noch mittelalterliche Wandmalereien erhalten – ein ganz besonderer Schatz der Region.
Zeiten:
14.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie Gottesdienst um 17:00 Uhr
Dauer der Führung: zirka 50 Minuten